Forschungsschwerpunkte
Allgemeine Strategien
Die aktuellen Forschungsprojekte der Klinik untersuchen Ursachen, Verläufe und Therapie psychiatrischer Erkrankungen. Neben den psychopathologisch und psychotherapeutisch orientierten Forschungsansätzen haben sich in den letzten Jahren insbesondere neurobiologische Forschungsstrategien durchgesetzt, die das komplexe System menschlichen Denkens, Fühlens und Verhaltens zu erfassen versuchen. Durch die wissenschaftlichen Projekte sollen die Möglichkeiten verbessert werden, psychiatrische Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, optimal zu therapieren und die Rückfallwahrscheinlichkeit zu verringern. Die Forschung steht damit in direkter Beziehung zu klinischen Aufgaben der Psychiatrie und dient dem Wohle der Patienten.
Grundsätzlich werden in der Klinik alle psychiatrischen Krankheitsbilder in diese Forschungsaktivitäten einbezogen. Aufgrund der Schwere und der Häufigkeit, liegen derzeit Schwerpunkte im Bereich von Schizophrenie, affektiven Störungen, Zwangserkrankungen und Schmerzsymptomatik. Die Arbeitsgruppen der Klinik für Psychiatrie konzentrieren sich auf die Untersuchung der strukturellen und metabolischen Basis funktioneller Systeme bei psychiatrischen Erkrankungen.
Bildgebende Verfahren mit der strukturellen und funktionellen Magnetresonanztomographie (MRT, fMRT) sowie der Diffusionstensorbildgebung (DTI) und der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) nehmen methodisch eine zentrale Stellung ein. Zusätzlich werden autonome Funktionsdiagnostik, neurogenetische Verfahren und biochemische Ansätze verfolgt.
Forschungschwerpunkte
Inhaltlich lassen sich folgende Forschungsschwerpunkte abgrenzen, die jedoch in den Einzelprojekten methodisch und inhaltlich eng verzahnt sind:
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Promotionen und Diplomarbeiten
Innerhalb der Einzelprojekte werden fortlaufend verschiedene Fragestellungen im Rahmen von Promotionen und Diplomarbeiten behandelt. Interessenten können sich gerne mit den jeweiligen Projektleitern in Verbindung setzten.








